Gewaltschutz


Das Gewaltschutzgesetz bietet Opfern von Gewalt und Nachstellungen verschiedene Schutzmöglichkeiten. Nach eidesstattlicher Versicherung der Belästigungen durch das Opfer wird meist innerhalb weniger Tage im Rahmen einer einstweiligen Anordnung ein Näherungs- und Kontaktverbot erlassen.
Diese Anordnungen werden immer vom Familiengericht getroffen. Liegt innerhalb einer Ehe häusliche psychische oder physische Gewalt vor, kann mithilfe des Gewaltschutzgesetzes auch eine schnelle Zuweisung der Ehewohnung erreicht werden.

Hinweis
Ein Verstoß gegen Anordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz wird in zweierlei Hinsicht geahndet: zum Einen kann im Rahmen eines zivilrechtlichen Verfahrens ein Ordnungsgeld verhängt werden, zum Anderen stellt der Verstoß gegen Beschlüsse nach dem Gewaltschutzgesetz eine strafbare Handlung dar.

Stalking


Von einem Stalker belästigt zu werden, stellt für die Betroffenen eine unerträgliche Belastung dar. Umso wichtiger ist es, durch alle zur Verfügung stehenden Schutzmaßnahmen schnell gegen den oder die Täter vorzugehen.
Mit der Aufnahme des Straftatbestands der Nachstellung (§ 238 StGB) ins Strafgesetzbuch existiert seit 2007 eine effektive Handhabe gegen Belästigungen durch Stalker.
Durch unsere vielfältigen Erfahrungen in diesem Bereich haben wir gute Beziehungen zu Fachstellen wie Frauenhäusern, Beratungsstellen und den relevanten Dienststellen der Polizei aufgebaut und können Sie in einer solchen Situation optimal unterstützen.
Sonnenstrasse 27  80331 München  Fon 089 700 762 60  info@rae-brandes.de